Kopfkissen für Seitenschläfer: Worauf du beim Kauf achten kannst
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Viele Menschen schlafen am liebsten auf der Seite. Wenn du dazugehörst, kennst du das vielleicht: Das Kissen ist entweder zu flach und du schiebst den Arm darunter, oder es ist so hoch, dass es sich komisch anfühlt. Welches Kissen sich für dich gut anfühlt, ist sehr persönlich. Ein paar Punkte helfen dir aber, das passende zu finden. Hier geht es um Gemütlichkeit und Vorlieben, nicht um medizinische Fragen.
Die Höhe: der wichtigste Punkt für Seitenschläfer
Wenn du auf der Seite liegst, entsteht zwischen Kopf und Matratze ein Abstand, der etwa so breit ist wie deine Schulter. Viele Seitenschläfer mögen deshalb Kissen, die etwas mehr Volumen haben als bei Rückenschläfern. Ein Kissen mit ordentlich Füllung füllt diesen Abstand aus, sodass du nicht den Arm unter den Kopf schieben musst.
Ein kleiner Test: Leg dich auf die Seite und achte darauf, ob du das Kissen zusammenfalten oder noch etwas darunterschieben willst. Wenn ja, ist es für dich wahrscheinlich zu flach. Wenn du das Gefühl hast, der Kopf wird nach oben gedrückt, ist es eher zu hoch.
Die Füllung: weich, aber nicht durchsinken
Ganz weiche Kissen fühlen sich im ersten Moment herrlich an, geben aber manchmal so stark nach, dass man bis auf die Matratze durchsinkt. Sehr feste Kissen dagegen fühlen sich schnell wie ein Brett an. Viele Seitenschläfer mögen einen Mittelweg: oben weich, damit man einsinkt, und genug Füllung, damit das Kissen nicht in sich zusammenfällt.
Eine Steppung hilft dabei, dass die Füllung dort bleibt, wo sie hingehört, und nicht nachts an den Rand wandert. Das ist der Grund, warum viele Hotelkissen gesteppt sind.
Die Form: Rechteck oder Quadrat?
In Deutschland sind große quadratische Kissen (80 × 80 cm) weit verbreitet. Viele Seitenschläfer finden rechteckige Kissen aber praktischer: Sie sind handlicher, man kann sie leichter umarmen, und sie verrutschen weniger. Unsere Kissen sind rechteckig. Das Marshmallow-Kissen misst zum Beispiel 48 × 74 cm. Achte bei rechteckigen Kissen auf passende Bezüge, denn deutsche Standardbezüge in 40 × 80 cm passen oft nicht.
Der Bezug: angenehm auf der Haut
Als Seitenschläfer liegt dein Gesicht direkt auf dem Bezug. Deshalb lohnt es sich, einen Bezug zu wählen, den du gerne auf der Haut spürst, zum Beispiel glatte Baumwolle, Satin oder weiches Musselin. Wasch den Bezug regelmäßig, am besten jede Woche zusammen mit der Bettwäsche.
Umarmen erlaubt
Viele Seitenschläfer umarmen nachts etwas: das Kissen, die Decke oder ein zweites Kissen. Wenn du dich dabei ertappst, probier ein zweites Kissen zum Kuscheln aus: eins für den Kopf, eins zum Umarmen. Genau dafür gibt es bei uns das 2er-Set.
Welches Plumessa-Kissen passt zu Seitenschläfern?
Das hängt davon ab, was du magst:
Das Wolkenkissen ist die klassische Wahl, wenn du es wie im Hotelbett magst. Die Steppung mit Abnähern hält die Füllung gleichmäßig verteilt, oben sinkst du weich ein.
Das Marshmallow-Kissen ist die verspielte Wahl. Die vielen kleinen Puffs geben einzeln nach, und es eignet sich wunderbar zum Umarmen und Reinkuscheln.
Wenn du dir unsicher bist, mach unseren Kissen-Finder. In fünf Fragen weißt du, welches Kissen zu dir passt. Und falls es nicht passt: Du hast 14 Tage Widerrufsrecht.
Kurz zusammengefasst
Für Seitenschläfer zählen vor allem die Höhe, eine Füllung, die weich ist, ohne durchzusinken, und eine Form, mit der du gut zurechtkommst. Probier aus, was sich für dich richtig anfühlt, denn am Ende entscheidet dein Gefühl.
Hinweis: Dieser Artikel beschreibt Komfort-Vorlieben und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Beschwerden im Nacken, in den Schultern oder im Rücken wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Physiotherapeutin.